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Umbuchung in Einzelzimmer muss nicht hingenommen werden

München (dpa/tmn) – Alleinreisende müssen es nicht hinnehmen, wenn sie vom „halben Doppelzimmer“ in ein teureres Einzelzimmer umgebucht werden. Das hat das Landgericht München I entschieden (Aktenzeichen: 37 O 11496/09).

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Bei einem „halben Doppelzimmer“ handelt es sich um einen Raum im Hotel, den sich zwei Gruppenreisende teilen, die zwar nicht gemeinsam gebucht haben, vom Veranstalter aber zusammen untergebracht werden. Dadurch können sich beide den Einzelzimmerzuschlag sparen.
In dem verhandelten Fall, auf den die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell“ hinweist, hatte ein Veranstalter festgelegt, dass er einen Gast mit gebuchtem „halben Doppelzimmer“ auch anderweitig unterbringen kann – und zwar dann, wenn sich bis zwei Monate vor Reisebeginn kein Zimmerpartner gefunden hat. Vorgesehen war dann die Umbuchung in ein Einzelzimmer, wobei der Gast den Zuschlag dafür zu zahlen hätte. Alternativ wurde die kostenlose Umbuchung oder eine Stornierung der Reise angeboten. Bei Kreuzfahrt-Studienreisen wurde nur der Einzelkabinen-Zuschlag als Option genannt, wenn es keinen Zimmerpartner gibt. Ein Reiserücktritt war hier gar nicht möglich.

Das Gericht war mit diesen Klauseln nicht einverstanden – denn der Kunde buche ja nicht „zwei Leistungsalternativen, sondern seine Willenserklärung zielt auf die Buchung eines ‚halben Doppelzimmers‘ ab“, heißt es im Urteil. Durch die Bedingungen des Veranstalters ergebe sich eine „unangemessene Benachteiligung“ des Reisenden. Im Fall der Kreuzfahrt-Studienreisen sei die automatische Umbuchung in eine Einzelkabine zudem eine „erhebliche Änderung einer wesentlichen Reiseleistung“. Diese sei nur zulässig, wenn dem Touristen gleichzeitig das Recht eingeräumt wird, von der Reise zurückzutreten.
(Quelle: dpa/www.web.de)

18. September 2010   Kommentare deaktiviert für Umbuchung in Einzelzimmer muss nicht hingenommen werden

Russland – weites Land voller Gegensätze

Jetzt kommen wieder die kühleren Tage, da denkt man gleich an „sibirische Kälte“, an Fellmützen, heißen Tee aus dem Samowar, Wodka und Borschtsch. Dabei ist es in Russland nicht nur kalt, Russland bietet so viel mehr – ein weites, wildes Land mit Hochkulturen und der sprichwörtlichen russischen Seele. Russland macht in vielen Dingen einen Spagat, sei es, dass sie Tradition mit der Moderne, Demokratie mit Kommunismus oder Geschäftstüchtigkeit mit Melancholie vereinen. Schon allein, dass Russland 11 Zeitzonen vereinigt, zeigt seine immense Größe an.

Aber gerade diese Gegensätze machen den Reiz des Landes aus und natürlich auch die hohe Gastfreundschaft seiner Bewohner. Auch die Küche Russlands ist so vielfältig wie seine Landschaft. Sie ist meist sehr gehaltvoll und reichlich. Im Westen am bekanntesten ist wohl die Borschtschsuppe mit Rindfleisch, Weißkohl, roten Beten, saurer Sahne u.v.m. Dann kennen wir Blinis mit Kaviar und Sauerrahm, Kwass und viele anderen Leckereien.

Das Osterfest ist seit etwa 1000 Jahren das höchste Fest des russischen Kalenders und das orthodoxe Osterfest wird auch weiterhin in aller Welt gefeiert, wo Russen leben. Hier spielen besonders zwei Speisen eine große Rolle: der Kulitsch und Paßcha und natürlich die weltberühmten wunderschön bemalten Ostereier.

Die beliebtesten Reiseziele Russlands sind natürlich St. Petersburg und Moskau, gefolgt von Irkutsk, Wladiwostok, Listwjanka, Rostov am Don u.a. Es gibt auch jede Menge Möglichkeiten, in den Weiten Russlands seinem Lieblingssport nachzugehen:

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15. September 2010   Kommentare deaktiviert für Russland – weites Land voller Gegensätze

Kurzreise: von München zum Bodensee und weiter zum Schwarzwald


lastminute.de

Im letzten Herbst, am 23. September um 10.30 Uhr, fuhren wir bei blauem Himmel mit unserem Auto Richtung Bodensee. Meine Frau besuchte ein Seminar von dem Internetmarketer Heiko Häusler und wir verbanden die Reise mit einem kleinen Aufenthalt am Bodensee, auch um in diesem Blog unsere Eindrücke zu hinterlassen. Die Fahrt ging reibungslos, obwohl die Autobahn immer noch nicht durchgehend gebaut ist, dies aber schon seit 15 Jahren in den verschiedenen Autokarten als geplant angegeben wird.

Abendstimmung am Bodensee

Abendstimmung am Bodensee

Je weiter wir Richtung Bodensee kamen, desto milchiger und dunstiger wurde der Himmel. Später sagte uns ein Einheimischer: „…ist im Herbst immer so am See“. An den Ufern sah man unendliche Obstspaliere, später, an Friedrichshafen vorbei dann zunehmend Weinanbauflächen.

Friedrichshafen war straßentechnisch gesehen die reinste Katastrophe: Umleitung um Umleitung, Stau um Stau. Hier müssen Logistikgenies am Werk gewesen sein. Wie später in der Gegend von Radolfzell, wo wiederholt „alle Richtungen“ angepriesen werden, aber nie eine bestimmte oder die, die man sucht.

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1. September 2010   Kommentare deaktiviert für Kurzreise: von München zum Bodensee und weiter zum Schwarzwald

Ein toller Tag in Salzburg

www.bahn.de

Der Ausflug nach Salzburg war eigentlich nicht geplant und ganz spontan. Eine Freundin und ich besuchten kurz entschlossen meine Nichte und ihren Mann in Salzburg. Wir besorgten uns ein Länder-Bayern-Ticket für 28 Euro (eigentlich hätten da noch 3 Personen mitfahren können) von der Bundesbahn und los ging’s. Die Fahrt nach Salzburg dauert von München aus ca. 2 Stunden und macht schon Vorfreude durch die schöne Landschaft des Alpenvorlandes, die man auf der Fahrt zu sehen bekommt. Im Abteil hörte ich übrigens eine neue bayerische Wortschöpfung für „Schaffner“: „Zwickerer“ (kommt wohl daher, dass der Schaffner in das Ticket zwickt -:)).

Red Bull Flugzeug mit klappbaren Flügeln

Red Bull Flugzeug mit klappbaren Flügeln

Am Bahnhof Salzburg wurden wir dann abgeholt. Wir fuhren als erstes Richtung Salzburg Airport und dort zum „Hangar 7“ und besichtigten das beeindruckende Red Bull Flugzeugmuseum, gebaut vom „Red Bull-Baron“ Dietrich (Didi) Mateschitz. Es beherbergt nicht nur Red Bull Werbeflieger, sondern auch Helikopter, historische Flugzeuge und Formel-1-Rennwagen und Kunstausstellungen. Bei unserem Besuch konnten wir auch sehr beeindruckende Werke moderner Künstler sehen.

Ein Cafe, zwei Bars und das Restaurant „Ikarus“ dienen als Treffpunkt oder Veranstaltungsort für verschiedene Gelegenheiten. Wie wir hörten, kocht jeden Monat ein anderer Starkoch für die Gäste im Restaurant, was dann natürlich auch seinen Preis hat. Wir begnügten uns im kleinen Cafe mit Latte Macchiato und Schokolade, letztere war exquisit. Dunkelschokolade auf einem Spieß, den man in heiße Milch taucht. Sehr zu empfehlen. Wenn man in Salzburg ist, sollte man sich den Hangar nicht entgehen lassen. Auch muss ich einfach noch erwähnen: Es gibt dort die best designteste Toilette, die ich je in einem Restaurant etc. gesehen habe.

Hangar 7 - Ausstellungsraum

Hangar 7 - Ausstellungsraum

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25. August 2010   Kommentare deaktiviert für Ein toller Tag in Salzburg

Befinden sich Giftstoffe in der Kabinenluft von Flugzeugen?

Müssen Flugbegleiter und Piloten beim Fliegen um ihre Gesundheit fürchten? Seit Jahren berichten ihre Organisationen von Störfällen durch Giftstoffe in Flugkabinen, die zum Teil schwere gesundheitliche Schäden verursachen können.

Fluggesellschaften und Hersteller haben das Gesundheitsrisiko für Besatzung und Fluggäste bislang immer heruntergespielt. Doch nun fordert die Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ (VC) die Airlines auf, Klarheit über die gesundheitlichen Folgen der Giftstoffe zu schaffen.

Es sei „eine unabhängige Untersuchung“ nötig, in welcher Form die unter Umständen enthaltenen Substanzen die Gesundheit von Passagieren und Flugzeugbesatzungen gefährdeten, sagte ein Cockpit-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe „hinreichend Indizien“ für eine schädigende Wirkung. Seitens der Fluggesellschaften gebe es derzeit aber keine Signale in Richtung Aufklärung. „Bisher wird nur blockiert“, sagte der Sprecher.

Hintergrund der Forderung sind nach Angaben von VC Erkrankungen bei weltweit mehreren hundert Flugbegleitern, die in der Vergangenheit auftraten. Womöglich stehen diese in Zusammenhang mit giftigen Substanzen, die in den Kabinen von Flugzeugen enthalten sein können. In Verkehrsflugzeugen kommt die Luft in den Flugkabinen und Cockpits aus den Kompressoren der Triebwerke. Diese Frischluft kann nach Angaben von VC mit Giftstoffen aus Triebwerksölen verunreinigt sein, oder durch Substanzen, die bei deren Verbrennung entstehen.

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13. August 2010   Kommentare deaktiviert für Befinden sich Giftstoffe in der Kabinenluft von Flugzeugen?

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