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Kategorie — Reisen E

Traumpfade in der Eifel

Wandern in der Vordereifel

Zwei Traumpfad-Wegweiser

Zwei Traumpfad-Wegweiser

Die Eifel ist immer wieder für Überraschungen gut. Nicht nur, dass sich einer von Deutschlands berühmtesten Krimiautoren, Jacques Bernsdorf, dort angesiedelt hat, es bietet vor allem eine Fülle von wunderschönen Wanderwegen, grandiosen Naturkulissen und eine einmalig schöne Vulkanlandschaft. Mein Mann und ich haben dort eine längere Lebenszeit verbracht und hatten leider trotzdem zu wenig Zeit, all die traumhaften Orte aufzuspüren, die der Wanderer entdecken kann.

Seit einiger Zeit gibt es ein Projekt, dass sich „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“ bezeichnet. Angeboten werden bis jetzt insgesamt 26 Wandertouren für die Sinne, von denen ich Ihnen Traumpfade in der Ost- und Vordereifel vorstelle.

Unser ehemaliger Wohnort Bell liegt ganz nahe am Maria Laacher See. Allein der ca. 10 km lange Rundweg um den See ist schon ein Traum, ganz zu schweigen von dem am See gelegenen Benediktiner Kloster Maria Laach mit seiner wunderbaren Gärtnerei, aus der ich nie ohne irgendein Blumentöpfchen herauskam.

Kloster Maria Laach

Kloster Maria Laach

Zum Kloster gehört auch noch die Klosterbuchhandlung, inzwischen umgebaut und modernisiert „Ars liturgica“. Direkt neben der Klosteranlage ist das gehobene Seehotel „Maria Laach“.

Blick vom Kloster auf den Laacher See

Blick vom Kloster auf den Laacher See

Der See entstand durch einen Vulkanausbruch vor rund 13.000 Jahren. Es muss ein gewaltiger Ausbruch gewesen sein, die Asche hat es bis nach Schweden getragen. Genaugenommen ist es auch kein See oder Maar, sondern eine Caldera, die sich mit Wasser gefüllt hat, d.h. ein Krater, der entstanden ist, nachdem sich die Magmakammer unterhalb des Vulkankegels entleert hat und eingestürzt ist. Der Vulkan ist heute noch lebendig und es mutet an manchen Tagen doch etwas unheimlich an, wenn stellenweise aus dem ständig See Blubber aufsteigen. Es sieht aus, wie wenn Wasser im Topf siedet.

Reiter auf dem Traumpfad "Vier-Berge-Tour"

Reiter auf dem Traumpfad "Vier-Berge-Tour"

So, nun wenden wir uns aber wieder den Traumpfaden zu. In der Vordereifel gibt es inzwischen mehr als diese vorgestellten 8 traumhafte Traumpfade.  Sie können auf jeden Namen klicken, die Links führen Sie direkt zum gewünschten Traumpfad:
1. Hochbermeler
2. Monrealer Ritterschlag
3. Heidehimmel Volkesfeld
4. Pellenzer Seepfad, der Sie auch kurz an den Laacher See führt
5. Vier-Berge-Tour, der unsere langjährige Heimat streift
6. Waldseepfad Rieden
7. Förstersteig
8. Vulkanpfad

Die Wanderzeiten betragen zwischen 2’30 und 7 Stunden. Auch die Schwierigkeitsgrade sind sehr unterschiedlich. Sie finden genaue Angaben auf der Seite http://www.traumpfade.info und auch der dazugehörige Blog informiert über Neuigkeiten und Interessantes.

15. November 2010   Kommentare deaktiviert

Auf den Spuren von Siggi Baumeister

Aufmerksam geworden durch den Eifelkrimi “Eifel-Sturm” von Jacques Berndorf wollte ich unbedingt einmal das Städtchen Monschau sehen. Die nächtliche Verfolgungsjagd durch die Straßen von Monschau, die Schiessereien in der Rur, überhaupt hat mich die Beschreibung des romantischen Ortes richtig neugierig gemacht.

Höhenvergleich Maare

Höhenvergleich Maare

So schlug mir mein Mann vor, ein Wochenende dort zu verbringen, verbunden mit einem Besuch der 3 Eifelmaare Schalkenmehrener Maar, Gemündener Maar und Totenmaar, jetzt Weinfelder Maar genannt.

Am Samstag, den 10. Juni 2006, fuhren wir bei strahlendem Wetter von Bell am Maria Laacher See auf die Autobahn Richtung Trier, weiter dann bei Schalkenmehren in Richtung Daun und parkten unser Auto am Weinfelder Maar. Da wir ohne Wanderkarte los marschierten, mussten uns die Wegweiser genügen. Das stellte sich dann doch ab und zu als mangelhaft heraus. Trotzdem fanden wir vom Weinfelder Maar den richtigen Weg zum Gemündener Maar. Das Schalkenmehrener Maar hatten wir bereits früher mehrfach umrundet und ließen es diesmal links liegen. Dazwischen genossen wir die wunderbare Aussicht vom Dronketurm – benannt nach dem Gründungsvater und 1. Vorsitzenden des Eifelvereins Dr. Adolf Dronke – über die wunderbare Eifler Landschaft mit ihren blühenden , eindrucksvollen Ginsterbüschen, dem Eifelgold. Wer mehr über den Unterschied zwischen Maar und Kratersee wissen möchte, kann sich auf dieser Seite informieren: Eifel-Service [weiterlesen →]

15. November 2009   Kommentare deaktiviert

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