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Artikel von — September 2010

Umbuchung in Einzelzimmer muss nicht hingenommen werden

München (dpa/tmn) – Alleinreisende müssen es nicht hinnehmen, wenn sie vom „halben Doppelzimmer“ in ein teureres Einzelzimmer umgebucht werden. Das hat das Landgericht München I entschieden (Aktenzeichen: 37 O 11496/09).

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Bei einem „halben Doppelzimmer“ handelt es sich um einen Raum im Hotel, den sich zwei Gruppenreisende teilen, die zwar nicht gemeinsam gebucht haben, vom Veranstalter aber zusammen untergebracht werden. Dadurch können sich beide den Einzelzimmerzuschlag sparen.
In dem verhandelten Fall, auf den die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell“ hinweist, hatte ein Veranstalter festgelegt, dass er einen Gast mit gebuchtem „halben Doppelzimmer“ auch anderweitig unterbringen kann – und zwar dann, wenn sich bis zwei Monate vor Reisebeginn kein Zimmerpartner gefunden hat. Vorgesehen war dann die Umbuchung in ein Einzelzimmer, wobei der Gast den Zuschlag dafür zu zahlen hätte. Alternativ wurde die kostenlose Umbuchung oder eine Stornierung der Reise angeboten. Bei Kreuzfahrt-Studienreisen wurde nur der Einzelkabinen-Zuschlag als Option genannt, wenn es keinen Zimmerpartner gibt. Ein Reiserücktritt war hier gar nicht möglich.

Das Gericht war mit diesen Klauseln nicht einverstanden – denn der Kunde buche ja nicht „zwei Leistungsalternativen, sondern seine Willenserklärung zielt auf die Buchung eines ‚halben Doppelzimmers‘ ab“, heißt es im Urteil. Durch die Bedingungen des Veranstalters ergebe sich eine „unangemessene Benachteiligung“ des Reisenden. Im Fall der Kreuzfahrt-Studienreisen sei die automatische Umbuchung in eine Einzelkabine zudem eine „erhebliche Änderung einer wesentlichen Reiseleistung“. Diese sei nur zulässig, wenn dem Touristen gleichzeitig das Recht eingeräumt wird, von der Reise zurückzutreten.
(Quelle: dpa/www.web.de)

18. September 2010   Kommentare deaktiviert für Umbuchung in Einzelzimmer muss nicht hingenommen werden

Russland – weites Land voller Gegensätze

Jetzt kommen wieder die kühleren Tage, da denkt man gleich an „sibirische Kälte“, an Fellmützen, heißen Tee aus dem Samowar, Wodka und Borschtsch. Dabei ist es in Russland nicht nur kalt, Russland bietet so viel mehr – ein weites, wildes Land mit Hochkulturen und der sprichwörtlichen russischen Seele. Russland macht in vielen Dingen einen Spagat, sei es, dass sie Tradition mit der Moderne, Demokratie mit Kommunismus oder Geschäftstüchtigkeit mit Melancholie vereinen. Schon allein, dass Russland 11 Zeitzonen vereinigt, zeigt seine immense Größe an.

Aber gerade diese Gegensätze machen den Reiz des Landes aus und natürlich auch die hohe Gastfreundschaft seiner Bewohner. Auch die Küche Russlands ist so vielfältig wie seine Landschaft. Sie ist meist sehr gehaltvoll und reichlich. Im Westen am bekanntesten ist wohl die Borschtschsuppe mit Rindfleisch, Weißkohl, roten Beten, saurer Sahne u.v.m. Dann kennen wir Blinis mit Kaviar und Sauerrahm, Kwass und viele anderen Leckereien.

Das Osterfest ist seit etwa 1000 Jahren das höchste Fest des russischen Kalenders und das orthodoxe Osterfest wird auch weiterhin in aller Welt gefeiert, wo Russen leben. Hier spielen besonders zwei Speisen eine große Rolle: der Kulitsch und Paßcha und natürlich die weltberühmten wunderschön bemalten Ostereier.

Die beliebtesten Reiseziele Russlands sind natürlich St. Petersburg und Moskau, gefolgt von Irkutsk, Wladiwostok, Listwjanka, Rostov am Don u.a. Es gibt auch jede Menge Möglichkeiten, in den Weiten Russlands seinem Lieblingssport nachzugehen:

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15. September 2010   Kommentare deaktiviert für Russland – weites Land voller Gegensätze

Kurzreise: von München zum Bodensee und weiter zum Schwarzwald


lastminute.de

Im letzten Herbst, am 23. September um 10.30 Uhr, fuhren wir bei blauem Himmel mit unserem Auto Richtung Bodensee. Meine Frau besuchte ein Seminar von dem Internetmarketer Heiko Häusler und wir verbanden die Reise mit einem kleinen Aufenthalt am Bodensee, auch um in diesem Blog unsere Eindrücke zu hinterlassen. Die Fahrt ging reibungslos, obwohl die Autobahn immer noch nicht durchgehend gebaut ist, dies aber schon seit 15 Jahren in den verschiedenen Autokarten als geplant angegeben wird.

Abendstimmung am Bodensee

Abendstimmung am Bodensee

Je weiter wir Richtung Bodensee kamen, desto milchiger und dunstiger wurde der Himmel. Später sagte uns ein Einheimischer: „…ist im Herbst immer so am See“. An den Ufern sah man unendliche Obstspaliere, später, an Friedrichshafen vorbei dann zunehmend Weinanbauflächen.

Friedrichshafen war straßentechnisch gesehen die reinste Katastrophe: Umleitung um Umleitung, Stau um Stau. Hier müssen Logistikgenies am Werk gewesen sein. Wie später in der Gegend von Radolfzell, wo wiederholt „alle Richtungen“ angepriesen werden, aber nie eine bestimmte oder die, die man sucht.

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1. September 2010   Kommentare deaktiviert für Kurzreise: von München zum Bodensee und weiter zum Schwarzwald

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