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Ein toller Tag in Salzburg

www.bahn.de

Der Ausflug nach Salzburg war eigentlich nicht geplant und ganz spontan. Eine Freundin und ich besuchten kurz entschlossen meine Nichte und ihren Mann in Salzburg. Wir besorgten uns ein Länder-Bayern-Ticket für 28 Euro (eigentlich hätten da noch 3 Personen mitfahren können) von der Bundesbahn und los ging’s. Die Fahrt nach Salzburg dauert von München aus ca. 2 Stunden und macht schon Vorfreude durch die schöne Landschaft des Alpenvorlandes, die man auf der Fahrt zu sehen bekommt. Im Abteil hörte ich übrigens eine neue bayerische Wortschöpfung für „Schaffner“: „Zwickerer“ (kommt wohl daher, dass der Schaffner in das Ticket zwickt -:)).

Red Bull Flugzeug mit klappbaren Flügeln

Red Bull Flugzeug mit klappbaren Flügeln

Am Bahnhof Salzburg wurden wir dann abgeholt. Wir fuhren als erstes Richtung Salzburg Airport und dort zum „Hangar 7“ und besichtigten das beeindruckende Red Bull Flugzeugmuseum, gebaut vom „Red Bull-Baron“ Dietrich (Didi) Mateschitz. Es beherbergt nicht nur Red Bull Werbeflieger, sondern auch Helikopter, historische Flugzeuge und Formel-1-Rennwagen und Kunstausstellungen. Bei unserem Besuch konnten wir auch sehr beeindruckende Werke moderner Künstler sehen.

Ein Cafe, zwei Bars und das Restaurant „Ikarus“ dienen als Treffpunkt oder Veranstaltungsort für verschiedene Gelegenheiten. Wie wir hörten, kocht jeden Monat ein anderer Starkoch für die Gäste im Restaurant, was dann natürlich auch seinen Preis hat. Wir begnügten uns im kleinen Cafe mit Latte Macchiato und Schokolade, letztere war exquisit. Dunkelschokolade auf einem Spieß, den man in heiße Milch taucht. Sehr zu empfehlen. Wenn man in Salzburg ist, sollte man sich den Hangar nicht entgehen lassen. Auch muss ich einfach noch erwähnen: Es gibt dort die best designteste Toilette, die ich je in einem Restaurant etc. gesehen habe.

Hangar 7 - Ausstellungsraum

Hangar 7 - Ausstellungsraum

Von dort fuhren wir dann in das Zentrum, gingen am Festspielhaus vorbei, wo man schon sehr viel gut gekleidete Menschen sahen, die wohl bald in die Festpielvorstellung gingen,

Blick vom Marktplatz in die Gassen

Blick vom Marktplatz in die Gassen

bummelten über den Markt, aßen Käsekreiner mit Kren und gingen weiter an der alten Universität vorbei in Richtung Dom. Dabei kamen wir natürlich nicht an der Filiale des „Café Konditorei Fürst“ am Ritzerbogen in der Sigmund Haffner Gasse vorbei, ohne einige der originalen Mozartkugeln und noch andere feine Pralinen zu kaufen.

Weiter ließen wir das bekannte Cafe Tomaselli, das älteste in Salzburg, links liegen und gingen in einige der alten Geschäfte hinein. Es hat einfach einen ungeheuren Zauber, diese alten, relativ kleinen Geschäftsräume anzuschauen. Wir verkniffen es uns aber, Bücher in Österreich zu kaufen, denn dort beträgt ja die MwSt. doch satte 20 %, während wir in Deutschland bei Bücher und Lebensmittel bis jetzt nur 7 % zahlen.

Original Mozartkugeln vom Cafe Fürst

Original Mozartkugeln vom Cafe Fürst

Zum stolzen Salzburger Dom, den wir dann besichtigten, waren es nur noch wenige Schritte. Es gibt kaum einen Dom, der so viel Platz um sich hat wie der Salzburger. Das kam daher, dass nach dem Brand 1598 der Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den schwer beschädigten Dom sowie 55 Bürgerhäuser, die sich auf dem heutigen Residenzplatz befanden, niederreißen ließ. Die Häuser wurden nie mehr aufgebaut.

Es ist unglaublich, wie fotogen diese Stadt ist. Es gibt kaum einen Blickwinkel, von dem sie nicht einfach bezaubernd ausschaut. Das zieht natürlich auch eine Unmenge an Touristen an.

Kunstwerk auf dem Kapitellplatz und Blick auf die Festung

Kunstwerk auf dem Kapitellplatz und Blick auf die Festung

Wenn man auf dem Kapitelplatz steht, thront unmittelbar darüber die Festung Hohensalzburg. Da das Wetter unerwartet schön war, wagten wir den Aufstieg. Schon auf halber Höhe hat man eine traumhafte Sicht. Ganz auf die Burg wollten wir dann doch nicht, denn das hätte den zeitlichen Rahmen gesprengt. So sind wir auf halber Höhe den Oskar-Kokoschka-Weg weitergegangen. Was uns dort erwartete, war fast unberührte Natur, einige versprengte Häuser und plötzlich wunderschöne Aussichtsplätze auf die Stadt.

Der Weg dauert ca. 15-20 Minuten, je nach Foto-, oder Erholungspause und führt direkt zum Museum der Moderne auf dem Mönchsberg. Dieses bietet außer moderner Kunst ein Restaurant/Cafe. Auf die Restaurant-Terrasse darf man nur, wenn man speist, aber davor gibt es noch zwei kleine Terrassen mit Holzbänken, von denen man einen wirklich wundervollen Ausblick auf die Salzach und die verschiedenen Stadtteile Salzburgs hat. Das Museum selbst ist ganz im modernen Stil und bietet eigene Sammlungen sowie größere Wechselausstellungen moderner Künstler.

Blick vom Oskar-Kokoschkaweg auf Salzburg

Blick vom Oskar-Kokoschkaweg auf Salzburg

Nun dachte sich das Wetter, jetzt reicht’s mit Sonne und verpasste uns einen gehörigen Platzregen. Gut, dass ich mir vorher noch einen preiswerten, hübschen Schirm mit Musiknoten gekauft hatte. Als der Regen nachließ, spazierten wir noch durch den wunderschönen Kurpark und anschließenden Mirabellgarten auf der anderen Seite der Salzach. Wie wir hörten, heiraten im Schloss Mirabell besonders viel und gern Japaner.

Auf dieser Seite kann man auch das Wohnhaus von Mozart besichtigen, was wir aber auch unterließen, da die Zeit langsam knapp wurde, wir mussten ja einen Abendzug erwischen. Wir bewegten uns wieder auf die andere Seite der Salzach und beschlossen den Tag in Salzburg mit einem obligatorischen Bummel durch die berühmte Getreidegasse.

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