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Südafrika ist mehrere Reisen wert

Geographie
Die Regenbogennation mit ihren Menschen verschiedener Herkunft liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents. Westlich vom Kap der Guten Hoffnung liegt das Kap Agulhas (port.: agulhas = Nadeln), die äußerste Südspitze des Kontinents, an dem sich der Atlantik und der Indischen Ozean treffen. Die Fläche des Landes entspricht dem Vierfachen der Fläche Deutschlands und umfasst mehr als 1 Mio. km².

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Südafrika grenzt an Namibia, Botswana, Simbabwe und Mosambik, im Inneren des Landes liegen die Königreiche Lesotho und Swaziland.Viele Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen, die sich durch das Land vom Nordosten bis nach Lesotho im Südosten ziehen und münden in den Indischen Ozean. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari- Wüste durch Botswana bis nach Namibia hinein.

Die Prince-Edward-Inseln im Indischen Ozean gehören zu Südafrika.

Die 9 Provinzen Nordkap, Westkap, Ostkap, KwaZulu-Natal, Freistaat, Nord West, Gauteng, Mpumalanga und Limpopo sind in 52 Distrikten unterteilt. Zur Zeit der Apartheid bis 1994 waren es 4 Provinzen: Kapprovinz, Natal, Oranje-Freistaat und Transvaal.

Klima
Im Südosten und an der Grenze zu Mosambik herrscht ein subtropisches Klima. In der Kalahari im Westen und in der Halbwüste Karoo im Südosten des Landes überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten und es ist extrem trocken und heiß. Durch die Lage am südlichen Wendekreis ist das Klima überwiegend trocken und sonnig. Im Winter gibt es nur Schnee in den Gebirgen. Die Niederschläge nehmen über das Jahr verteilt von Südosten nach Nordwesten ab und die Temperaturen nehmen zu.

Das Klima der Westküste Südafrikas ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener als an der Ostküste, wo durch den Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean ein feuchtes und warmes Klima besteht.
Die Jahreszeiten in Südafrika sind den Jahreszeiten in Europa entgegen gesetzt durch die Lage auf der Südhalbkugel. In den Drakensbergen, auf dem Zentralplateau Highveld und in Johannesburg, das 1753 Meter über dem Meeresspiegel liegt, kann im Winter (Juni bis August) Schnee liegen. Im Winter liegt die Temperatur tagsüber bei 23 °C, im Sommer steigt die Temperatur auf über 30 °C.

Im Boland, der Region um Kapstadt, das nur 15 Meter über dem Meeresspiegel liegt, herrscht ein kühles Klima und oft einem leichten Regen. Warm und trocken ist es von November bis März. Die Temperaturen in den Küstengebieten der Provinz KwaZulu-Natals und an der Ostküste liegen ganzjährig zwischen 25 und 30 °C, die Luftfeuchtigkeit ist hoch und ein kühler Wind weht.

Ein warmes Klima kennzeichnet das Plateau im Osten des Landes. Die Sommer am Westkap sind warm, im Winter ist es mild und es weht eine ständige frische Brise. Die Südküste hat ein gemäßigtes Klima.


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Flora und Fauna
Viele tausende Arten von Pflanzen sind in Südafrika beheimatet. Die Flynos, einem Landstrich in der Provinz Westkap, ist eines der ökologisch vielfältigsten Gebiete der Erde mit 9.000 Pflanzenarten und wird als eines der sechs Pflanzenreiche der Erde angesehen.

Nur etwa ein Prozent der Gesamtfläche Südafrikas ist Waldgebiet und nur an der regenstarken Ostküste in KwaZulu-Natal und im Südosten zu finden. Der ursprüngliche Wald wurde von den damals aus Europa kommenden Menschen abgeholzt. Heute bestehen Wälder aus importierten Baumarten. Noch vorhandene ursprüngliche Baumbestände stehen mittlerweile unter Naturschutz.

In Südafrika leben viele hunderte von Säugetier-, Vogel-, Reptilien- und Insektenarten.
Antilopen wie Impala, Kudu und Springbock, wie auch Gepard, Leopard, Büffel, Elephant, Nashorn, Zebra, Strauß und der Flamingo sind in Afrika zu Hause. Brillenpinguine leben an den Küsten und auf den Inseln und stehen unter Naturschutz.

Geschichte und Bevölkerungsentwicklung
In Südafrika leben 30 Millionen Schwarze verschiedener Kulturen, 5 Millionen Weiße, 4 Millionen Farbige und 1 Million Menschen indischer Herkunft.

Die niederländische Kolonialzeit begann 1652. Jan van Riebeeck errichtete im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie am Kap der guten Hoffnung eine Versorgungsstation.1797 besetzte Großbritannien das Kap der Guten Hoffnung.

1833 schaffte das britische Parlament die Sklaverei ab. Im Laufe der Zeit fanden zwei Burenkriege statt. Die rechtsgerichtete National Party, die Partei der Buren mit niederländischer Herkunft und die britische South African Party fanden keine Einigung.

Bei der Wahl 1948 führte die National Party die Rassentrennung (Apartheid) unter ihrem Präsidenten Frederik de Klerk ein. 1990 kam es zu einer Wende in der Politik Südafrikas durch Nelson Mandela und die Bevölkerungsmehrheit der Bantu, ein Sammelbegriff für über 400 verschiedene ethnische Gruppen in Südafrika. In der ersten freien, geheimen und gleichen Wahl wurde Mandela 1994 zum Präsident des Landes gewählt.

Die Wirtschaft des Landes ist die bedeutendste und weitestentwickelte auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Südafrika hat die größte Einwohnerzahl von Menschen europäischer und indischer Herkunft in ganz Afrika und ist durch die Konflikte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit und der weißen Minderheit geprägt.

Ethnische Probleme und Unruhen durch die Menschen verschiedener Herkunft beherrschen die Geschichte und Politik des Landes. Die südafrikanische Verfassung teilte bis 1991 die Bevölkerung in vier Klassen ein: Schwarzen (Afrikaner), Weiße, Farbige und Asiaten. Die Nachfahren der Khoisan, der Sklaven aus dem niederländischen Ostindien, und Menschen mit unterschiedlichen Vorfahren wurden als Farbige bezeichnet.
Viele Südafrikaner und staatliche Statistiken verwenden noch diese Klasseneinteilung.

79,5 % der gesamten Bevölkerung sind Afrikaner. Es gibt hunderte von afrikanischen Stämmen. Die größten Volksstämme sind die Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele. 9,2 % der Gesamtbevölkerung sind weiße Menschen, Nachfahren niederländischer, deutscher, französischer und britischer Einwanderer, die am Ende des 17.Jahrunderts nach Südafrika kamen. 8,9 % der Bevölkerung zählen zu den Farbigen.

2,5 % der Gesamtbevölkerung stellen die Asiaten. Die meisten Asiaten sind indischer Herkunft, die im 19.Jahrhundert auf den Zuckerrohrfeldern Natals arbeiteten oder Händler in der Stadt waren und heute hauptsächlich in der Provinz KwaZulu-Natal leben. Mehr als die Hälfte der Südafrikaner leben in den Städten.
Viele Sprachen werden in Südafrika gesprochen. Seit dem Ende der Apartheid hat Südafrika 11 Amtssprachen, unter anderen Englisch und Afrikaans. Afrikaans ist für fast 1 % der schwarzen Südafrikaner und für fast 60 % der weißen Südafrikaner die Muttersprache. Englisch wird von 0,5 % der schwarzen und von etwa 40 % der weißen Südafrikaner zu Hause gesprochen. Die restlichen Sprachen werden von der Bantu-Bevölkerung gesprochen. English ist die erst Weltsprache und führende Sprache in Südafrika.

(Es gibt viele Sprachen in Südafrika: isiZulu, isiXhosa, Sepedi , Setswana, Sesotho, Xitsonga,
Siswati, Tshivenda, isiNdebele, nördliches & südliches Sotho, Tsonga, Fanakalo, Lobedu, Nördliches Ndebele, Phuthi, Khoe, Nama, San, Afrikaans und Englisch.

Die Sprachen der San und Khoikhoi werden auch in den benachbarten nördlichen Ländern Namibia und Botsuana gesprochen.

Seit dem Ende der Apartheid hat Südafrika 11 Amtssprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Setswana, Tshivenda und isiXhosa.)

Infrastruktur
In Johannesburg und Kapstadt sind die größten Flughäfen des Landes, die täglich von mehreren Fluggesellschaften angeflogen werden.

Südafrika mit seinem Linksverkehr verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Das öffentliche Transportsystem ist aber schlecht ausgebaut, was oft zu Staus führt. Heute sind große Teile der Autobahnen gebührenpflichtig.

Sehenswürdigkeiten
Es gibt viel Sehenswertes in Südafrika. Bekannte Sehenswürdigkeiten in Kapstadt sind die Kaphalbinsel mit dem Kap der guten Hoffnungen und der Tafelberg.

Victoria und Alfred Waterfront, ein restauriertes Hafenviertel mit vielen Geschäften und Restaurants, rund um die beiden Becken in der Tafelbucht, ist ein Bummel wert.

Robben Island mit dem Gefängnis, in dem auch Nelson Mandela 2 Jahrzehnte eingesperrt wurde, ist eine wunderschöne Kaltwasser-Flora zu bewundern.

Der botanische Garten von Kirstenbosch an den Südhängen des Tafelbergs mit seinen
6000 Pflanzen erblüht im Juli nach der Regenzeit. Protea, die Nationalblume Südafrikas, kann in dem 600 Hektar großen Garten betrachtet werden.

Die Höhepunkte der Garden Route an der Südküste entlang der Nationalstraße N2 sind der Tsitsikamma National Park, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna.

Sun City, das Las Vegas Südafrikas, mit seinen Casinos, Shows, luxuriöse Hotelanlagen, Golfplätzen und Sportanlagen 150 km von Johannesburg entfernt, wird von den Einheimischen auch Sin City (Sündenstadt) genannt. Nahe der Stadt liegt Pilanesberg National Park.

Der 20.000 km² große Kruger Nationalpark im Nordosten des Landes ist der größte Wildschutzgebiet Südafrikas.

Witwatersrand ist ein 200 Kilometer lange und bis 1.779 Meter hohe Bergzug in der Provinz Gauteng. Johannesburg ist die Hauptstadt der Provinz Gauteng und die größte Stadt Südafrikas.

Durban mit seinen Sandstränden am Indischen Ozean hat den größten Hafen und ist aufgrund seines subtropischen Klimas viel besucht.

Drakensberge, dem höchsten Gebirge im südlichen Afrika aus Basaltgestein mit dem Blyde River Canyon im Norden an der Panorama Route bieten eine atemberaubende Landschaft.

In den Wintermonaten (Juli bis Oktober) passiert ein Wunder: Im Namaqualand im Nordwesten Südafrikas verwandelt sich die sonst so karge Landschaft nach dem Regen in ein Blütenmeer. Ein wahres Meer aus Farben entsteht. Es gibt eine „Flower Hotline“, für diejenigen, die die Blütezeit nicht verpassen möchten.

Südafrikanische Weine sind international bekannt. Die Weinanbaugebiete Stellenbosch, Franschhoek, Paarl und Sommerset West mit ihren über 300 Weingütern liegen in der Provinz Westkap. Im Weinanbaugebiet Constantia am Stadtrand von Kapstadt liegt Groot Constantia, das älteste Weingut Südafrikas, das 1685 von dem Gouverneur der Niederländischen Ostindien-Kompanie am Kap der guten Hoffnung, Simon van der Stel, gegründet wurde. Die Weinstrassen Südafrikas sind alleine eine Reise wert.

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