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Teneriffa – Leben auf dem Vulkan

Abendhimmel über Callao Salvaje

Abendhimmel über Callao Salvaje

Eigentlich heißt die kanarische Insel nicht Teneriffa, sondern spanisch Tenerife. Und sie liegt auch nicht irgendwo um Italien herum im Mittelmeer, sondern im Atlantischen Ozan vor der Westafrikanischen Küste. Das heißt: Tenerife hat zwar wunderbare Sonnenuntergänge, aber fast immer auch Wolken, Wind und bewegte See – Wellenreiter kommen also auf ihre Kosten (besonders vor Los Christianos).

Für uns unerwartet auch Wanderer: Teneriffa, die größte canarische Insel ist dank ihres vulkanischen Ursprungs mit Bergen, Schluchten, bizarren Felsformationen, aber auch vor allem auf der Nordseite üppiger und botanisch interessanter Vegetation ein lohnendes Objekt für sportliches Laufen und Klettern. Sandstrände sind im Süden und oft durch das vulkanische Gestein sehr dunkel, zudem in der Hauptreisezeit ziemlich überfüllt.

Doch bevor Sie einen Flug buchen, hier vorab eine Warnung: das Hinkommen nach Tenerife ist kein Problem, es gibt vor allem außerhalt unserer Sommermonate – immer wieder günstige Flugangebote (von Deutschland aus fliegt man ca. 4,5 Stunden). Wir sind mit einem Aktionsangebot der Condor geflogen und waren auch mit Platz in der Maschine und Service sehr zufrieden. Rückflüge sind jedoch häufig ganz knapp und gehen ins Geld.

Der Pico del Teide

Der Pico del Teide

Was sollte man auf Teneriffa oder Tenerife sehen? Wir fangen ganz oben an. In 3.718 Metern Höhe thront der Pico del Teide, der höchste Berg der Insel und damit ganz Spaniens, über gut ausgebaute Straßen von Nord und Süd gut zu erreichen. Sehr preisgünstige Mietwagen gibt es in ausreichenden Mengen an den beiden Flughäfen. Wir hatten einen Mietwagen der Firma www.autoreisen.es und waren hochzufrieden mit dem Service und dem wirklich günstigen Preis. Außerdem gibt es auf dieser Seite noch eine Menge interessanter Links über das Land, allerdings nur in Spanisch.

Unbedingt lohnenswert sind Besuche der Orte Masca mit grandiosem Ausblick durch urtümliche Landschaft hinab aufs Meer (man muss allerdings serpentinengeeicht sein) und Vilaflor, mit 1500 m wohl das höchstgelegene Dorf Spaniens. Wir waren April/Mai dort und überall blühten schon die schönsten Blumen.

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Einige Kilometer weiter gibt es den Pino Gordo, eine kanarische Kiefer mit einer Höhe von über 45 m und einem Umfang von knapp 10 m.

Viel Tradition und echte Folklore in Handwerk und Architektur Teneriffas bieten Städte wie La Orotava (Casa de los Balcones, Casa Levcaro u.a.) und natürlich die alte Hauptstadt San Cristóbal de La Laguna, in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben. Hierbei ist zu beachten: Kirchen und sonstige Sehenswürdigkeiten haben montags Ruhetag! In La Orotava haben wir vorzüglich gegessen in dem Restaurante „Sabor Canario„, C/Carrera 17, einem urgemütlichen Lokal mit tradioneller kanarischer Küche. Das Haus stammt aus dem 16. Jahrhundert; man sollte sich dort auch etwas umschauen, es lohnt sich.

Dicht dabei, direkt am Meer, liegt die moderne Hauptstadt Santa Cruz, eine pulsierende Metropole mit z. T. schönen, aber imposanten Bauwerken des 20. Jh. und einer sehr geräumigen unterirdischen Autogarage mitten im Zentrum.

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Für Erlebnishungrige und Familien mit Kindern gibt es an der Südküste Teneriffas zwei lohnenswerte Parks: Aqualand mit „der besten Delphinshow der Welt“ und der „Dschungel-park“. Und natürlich, zwischen den Touristenzentren Los Christianos und Los Gigantes, immer wieder bemerkenswerte neue Hotels und Ferienanlagen, nicht immer gerade eine Augenweide. Die Hauptstrände sind die Playa de las Americas – in der Hauptsaison nichts für Ruhesuchende – und die Playa de Los Christianos.

Wir haben in den 3 Wochen auf Tenerife in Callao Salvaje gewohnt, was nicht unbedingt unser Geschmack war. Sehr viele Wohnblöcke, kaum Zugang zum Meer und das kleine Zentrum war nicht unbedingt einladend. Allerdings gab es mehrere recht gute Lokale, eines davon, der Name ist uns leider entfallen, aber ist links neben dem Hotel Atlantik, sitzt direkt auf einem Felsen am Meer und bietet einen wundervollen Blick auf den Atlantischen Ozean. Das Essen ist dort vorzüglich, die Bedienung freundlich und schnell und spricht mehrere Sprachen.

Eine sehr schöne Erholungsanlage ist das Viersterne Hotel „Callao Sport“ mit Schwimmbad, Tennishallen, Golfanlage u.v.m. oberhalb von Callao Salveje.

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Wissenswertes für den Alltag:

Inselwährung Teneriffas ist der Euro; Öffnungszeiten vor allem der Supermärkte geht bis in die Puppen. Privatquartiere gibt es reichlich. Landessprache: spanisch; 2. Hauptsprache: englisch.

Einheimische Produkte auf Teneriffa: Obst (die kleinen kanarischen Bananen sind hervorragend), Wein, Käse, Fleisch und Meeresfrüchte. Gastronomie-Angebote zufriedenstellen, man muss suchen und ausprobieren. Die Preise sind etwa auf unserem Niveau.

Ein Hinweis für Schmuckliebhaber: ein Unternehmen mit Namen „Tenerife Pearl“ bietet in 5 erstklassig ausgestatteten Niederlassungen perlenschmuck für jeden Geldbeutel. Das Angenehme: Sie können völlig unbelästigt schauen und sich informieren, kein Verkäufer tritt Ihnen auf die Füße. Ob das Angebot von der Qualität der Perlen her erstklassig ist, können wir nicht beurteilen, wir sind keine Fachleute in dieser Hinsicht, aber es macht einen guten Eindruck.

In jedem Fall ist Teneriffa schon allein wegen des herzgesunden Klimas einen Besuch wert.

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